Aufrufe
vor 6 Jahren

Way of Life Herbst 2015 | Ausgabe 11

In dieser Ausgabe des „Way of Life“-Magazins lesen Sie beispielsweise über das animalische Upgrade des VITARA. Über die vielversprechende Rückkehr von Suzuki zum Moto GP. Und darüber, wie sensationell unser Wagon R+ nach mehr als 750.000 gefahrenen Kilometern noch immer in Form ist. Viel Spaß beim Lesen!

NEUN GEFÄHRLICHSTE

NEUN GEFÄHRLICHSTE STRASSEN NAHE AM ABGRUND Wir in Österreich haben’s gut. Fachmännisch gepflasterte oder geteerte Straßen führen uns fast überall hin. Leitplanken und klare Markierungen machen unsere Reise sicher. Nur selten müssen wir auf unbefestigte Pfade ausweichen – und wenn, dann sind wir meist die Einzigen auf dem Weg oder haben bei Gegenverkehr genügend Platz für ein Ausweichmanöver. Doch das ist nur das eine Ende des Spektrums. Denn auf der Erde gibt es Straßen, die diesen Namen eigentlich nicht verdienen. Und auf die man sich ohne Extraportion Mumm gar nicht erst trauen sollte. Fotos: Blaine Harrington III, Tony Waltham/Robert Harding 26 Way of Life

NEUN GEFÄHRLICHSTE STRASSEN MANALI-LEH-HIGHWAY, INDIEN Dieser 470 Kilometer lange Verkehrsweg liegt in Indien und verbindet – wie der Name schon sagt – die Städte Leh und Manali. Die Bezeichnung „Highway“ könnte nicht passender sein, führt der Manali-Leh-Highway doch über vier der weltweit höchstgelegenen befahrbaren Passstraßen – unter anderem über den Tanglang La in 5.325 m.ü.M. Die strengen Winter setzen der Straße oft sehr zu, sodass sie nur zwischen Juni und September befahrbar ist. Allerdings ist auch dann mit Geröll-Lawinen und Unfällen zu rechnen, insbesondere durch überladene Lkws, die in Kurven stecken bleiben oder gleich ganz umkippen. Wer da seinen eigenen Fahrkünsten nicht vertrauen mag, hat Glück: Es gibt eine Busverbindung über die gesamte Länge des Highways. ZOJI LA, INDIEN Der Zoji-Pass ist zwar nur 9 Kilometer lang, dafür umso gefährlicher. Er drückt sich in 3.528 m.ü.M eng an das zerklüftete Bergmassiv von Kaschmir, Geröll-Lawinen sind immer wieder der Grund für kilometerlange Staus. Die Fahrbahn ist ungesichert und nur wenige Meter breit – ein falsches Manöver, und man stürzt hunderte Meter in die Tiefe. Im Winter bleibt der Pass oft ganz geschlossen. Traurige Berühmtheit erlangte der Zoji La 1947 im indo-pakistanischen Krieg: Indien eroberte den Pass damals mit dem überraschenden Einsatz von Panzern – zu jenem Zeitpunkt der höchstgelegene Kriegsschauplatz, bei dem Panzer eingesetzt wurden. Way of Life 27

Prospekte