Aufrufe
vor 2 Jahren

Suzuki Way of Life Magazin Herbst 2019

  • Text
  • Reise
  • Tour
  • Allrad
  • Swift
  • Cross
  • Saison
  • Motorrad
  • Kilometer
  • Auto
  • Austria
  • Allgrip
  • Zeit
  • Vitara
  • Suzuki
Erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes aus der Welt von Suzuki und alle Neuigkeiten über Modelle und unsere Kooperationspartner. Gehen Sie mit uns auf Reisen und finden Sie Anregungen für Ihren Way of Life!

MotoGP Zwischenbilanz

MotoGP Zwischenbilanz Zur Mitte der laufenden MotoGP-Saison sind endlich alle Zweifel ausgeräumt: Das Team Suzuki ECSTAR hat sich eindeutig warmgefahren! Vor allem Álex Rins darf sich mittlerweile zu den Fahrern mit realistischen Podestchancen zählen. Der 23-Jährige fährt derzeit seine dritte Saison auf der GSX-RR und konnte seine fahrerischen Leistungen im Laufe der Zeit kontinuierlich steigern. Seinen bisher größten Erfolg erzielte er im April beim Grand Prix of The Americas im texanischen Austin. Dort fuhr er seinen ersten Sieg in der MotoGP überhaupt ein – und das gegen sein persönliches Vorbild, den 16 Jahre älteren, neunfachen Weltmeister Valentino Rossi! Doch es lief nicht alles rund für den ambitionierten Spanier: Stürze kosteten ihn immer wieder wertvolle Punkte. In Assen verspielte Rins seine Führungsposition zum Beispiel bereits in der dritten Runde, auf dem Sachsenring befand er sich sogar auf Platz zwei, bis ihn ein Crash zum Aufgeben zwang. Teamkollege Joan Mir, der seine erste Saison in der MotoGP fährt, zeigte in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Lernkurve. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der Rookie mittlerweile im Mittelfeld positioniert und mehrere Top-Ten-Resultate erzielt. Damit hat der 22-Jährige, der wie Rins aus Spanien kommt, den Aufstieg aus der Moto2 in die Königsklasse mehr als erfolgreich gemeistert. Mit der ersten Hälfte des MotoGP-Jahres konnten beide Fahrer zufrieden sein: Inklusive den Ergebnissen vom Sachsenring belegte Rins Rang vier der Gesamtwertung, Joan Mir stand auf Rang 13. Zurück aus der Sommerpause, gastierte die Rennserie Anfang August in Brünn. Ein hart erkämpfter vierter Platz sorgte für ein neuerliches Plus am Punktekonto von Àlex Rins. Joan Mir schied hingegen nur wenige Sekunden nach dem Start wegen einer Kollision aus. Und auch sonst hatte der Rookie in Brünn kein Glück. Bei einer Testfahrt stürzte er erneut und zog sich eine Lungenprellung zu. Daher musste er beim österreichischen Grand Prix verletzungsbedingt aussetzen. Álex Rins sicherte sich – trotz Schwierigkeiten mit dem Motorrad – im steirischen Spielberg den sechsten Platz. Dieses Ergebnis war für den Fahrer zwar enttäuschend, aber wenig überraschend. Erfahrungsgemäß zählt der Spielbergring zu denjenigen Strecken, auf der die Suzuki GSX-RR nicht voll punkten kann. Da sieht es für die kommenden Rennen schon besser aus, denn die nächsten Grands Prix in Silverstone, Misano, Aragon und Sepang finden unter Streckenbe din g ungen statt, die den Stärken der Maschine um einiges mehr entsprechen. Es bleibt jedenfalls spannend für Suzuki: So nah war das Werksteam einer Platzierung unter den Top drei in der Gesamtwertung schon lange nicht mehr. 80 Way of Life

SERT Knapp vorbei ... Au revoir, Dominique Méliand! Der legendäre Teamchef des Suzuki Endurance Racing Teams (SERT) zieht sich aus dem Rennsport zurück. Der 16. WM-Titel seiner beeindruckenden Karriere schien beim letzten Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft für Motorräder (FIM EWC) bereits zum Greifen nah – doch dann kam in Suzuka doch alles anders. Es hätte der krönende Abschluss einer langen Karriere sein können: Für Dominique Méliand war das 8-Stunden-Rennen von Suzuki das letzte vor seinem Abschied aus dem Rennsport. Der heute 72-jährige Méliand ist untrennbar mit dem Langstrecken- Team verbunden: Nach Ende seiner eigenen Rennfahrerkarriere hatte er Anfang der 1980er-Jahre das Suzuki Endurance Racing Team ins Leben gerufen und es zu insgesamt 15 Weltmeistertiteln geführt. Auch der 16. Weltmeistertitel war schon fast gewiss. Die SERT-Piloten Etienne Masson, Vincent Philippe und Gregg Black hatten im Verlauf der Saison genügend Punkte gesammelt, um beim finalen Rennen in Suzuka optimistisch an den Start zu gehen. Runde um Runde kämpfte sich die Equipe immer weiter nach vorne und ließ die Titel-Konkurrenz von Kawasaki schließlich hinter sich. Kurz vor Rennende befand sich Etienne Masson auf der neunten Position und hätte damit genügend Punkte für den nächsten Weltmeistertitel einfahren können. Aber dann, nur wenige Minuten vor dem Fallen der Zielflagge, erlitt die GSX-R 1000 einen Motorschaden und das SERT schied aus dem Rennen aus. Die erfolgreichste Mannschaft der Langstrecke-WM- Geschichte beendete die Saison 2018/19 mit insgesamt 127 Punkten auf dem dritten Platz hinter Kawasaki und Honda. Bereits im September beginnt mit dem Bol d’Or die nächste Saison der FIM EWC – erstmals ohne Dominique Méliand. Way of Life 81

Prospekte