Aufrufe
vor 2 Jahren

Suzuki Way of Life Magazin Herbst 2019

  • Text
  • Reise
  • Tour
  • Allrad
  • Swift
  • Cross
  • Saison
  • Motorrad
  • Kilometer
  • Auto
  • Austria
  • Allgrip
  • Zeit
  • Vitara
  • Suzuki
Erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes aus der Welt von Suzuki und alle Neuigkeiten über Modelle und unsere Kooperationspartner. Gehen Sie mit uns auf Reisen und finden Sie Anregungen für Ihren Way of Life!

ereit für den ring 78

ereit für den ring 78 Way of Life

Salzburgring, Slovakiaring, Hungaroring ... die Austragungsorte des Suzuki Motorsport Cups lassen das Herz jedes Motorsportfans höherschlagen. Ebenso wie der neu aufgelegte SWIFT Sport, der dieses Jahr sein Renndebüt bei Österreichs traditionsreichstem Markenpokal feierte. Suzuki Cup FOTObyHOFER / Christian Hofer In der mittlerweile 16. Saison des Suzuki Motorsport Cups bleibt vieles gewohnt gut. Zum Beispiel das bunt gemischte Teilnehmerfeld, die prickelnde Atmosphäre an der Rennstrecke und die Chancengleichheit, dank derer das fahrerische Können im Mittelpunkt steht. Manches ist jedoch auch neu, und besonders gespannt war man auf die Performance des neuen SWIFT Sport. Die jüngste Generation des Vorzeigesportlers ist mit nur wenigen Umbauten bereit für die Rennstrecke; zusätzlich zu sicherheitsrelevanten Details wie Überrollkäfig, Schalensitzen und 6-Punkt-Gurten wurden unter anderem folgende technische Modifikationen durchgeführt: Differenzialsperre, einstellbares Gewindefahrwerk, Cup-Auspuffanlage, Sportluftfilter, verbesserte Bremsanlage und Semi-Slick-Reifen. Nach dem Cup-Ausbau bringt der 1.4-Liter-Boosterjetmotor mit Turbolader satte 180 PS auf den Asphalt. Da Modelle aus den Vorjahren weiterhin startberechtigt sind, wurde das Punktesystem angepasst: Das 1.6-Vorgängermodell und die aktuelle 1.4-Version des Boliden werden in der laufenden Saison separat gewertet, zusätzlich gibt es Extrapunkte für den Gewinner des Qualifyings und den Fahrer mit der schnellsten Rundenzeit. Nachdem in der Vergangenheit Österreicher und Ungarn zwar gemeinsame Rennen, aber jeweils eigene Serien fuhren, gibt es dieses Jahr zudem erstmals eine Gesamtwertung für Fahrer beider Länder. Das erste Rennwochenende fand im Mai im polnischen Poznań statt. Trotz der langen Anreise gingen insgesamt zwölf österreichische Piloten an den Start. Den Auftaktsieg sicherte sich der Ungar Bendegüz Molnar, bester Österreicher war der Drittplatzierte Dominik Haselsteiner. Auch im zweiten Rennen trumpfte Molnar auf und konnte trotz strömenden Regens den ersten Platz verteidigen. Titelverteidiger Peter Eibisberger landete hinter dem Polen Jan Antoszewski auf dem dritten Rang. Nur zwei Wochen später folgte die zweite Station des Suzuki Cups am Salzburgring – mit einem echten Highlight für die rund vierzig SWIFT Sport Fahrer aus ganz Österreich, die auf Einladung von Managing Director Helmut Pletzer die Veranstaltung live vor Ort verfolgten. Und nicht nur das: Sie erhielten zudem die Möglichkeit, selbst zwei Runden auf dem Ring zu drehen. Es wäre wohl kaum verwunderlich, wenn sich der ein oder andere Fahrer bei dieser Gelegenheit mit dem Rennfieber infiziert hat und in der nächsten Saison das Fahrerfeld bereichert. Zu Beginn des eigentlichen Renngeschehens sah es am Salzburgring zunächst äußerst gut für die österreichische Seite aus. Im Qualifying liefert das Team Wimmer Werk einen grandiosen Auftakt ab und konnte die ersten fünf Plätze beanspruchen. Nach dieser vielversprechenden Performance waren es jedoch wieder die Ungarn, allen voran der Doppelsieger Adam Langyel, die die Rennen am Salzburgring für sich entscheiden konnten. Bester Fahrer aus heimischer Sicht war der Steirer Peter Eibisberger mit Platz zwei im ersten Rennen und Platz drei im zweiten Lauf. Am ungarischen Hungaroring wurden diesmal gleich drei Rennläufe absolviert. Auf eine starke ungarische Performance im ersten Rennen folgte ein Durchgang mit einer rein österreichischen Stockerlbesetzung: Max Wimmer siegte vor Fabio Becvar und Cup-Organisator Max Zellhofer. Mit einer fantastischen Aufholjagd vom 24. Startplatz auf den achten Platz beeindruckte auch Günther Wiesmeier. Das dritte Rennen entschieden Adam Legyel und Jan Antoszweski für sich, Max Wimmer landete auf Platz drei. Sein Fazit zum ungarischen Rennwochenende: „Für mich waren die zwei dritten Plätze und der Sieg im zweiten Rennen das optimale Resultat dieses Wochenendes. Besonders freut mich natürlich die Tatsache, dass es uns gelungen ist, zum ersten Mal im heurigen Jahr die Ungarn bei ihrem Heimrennen zu schlagen.“ Anfang Juli startete das Fahrerfeld mit insgesamt 21 Fahrern am Slovakiaring. Am Samstag machten die hochsommerlichen Temperaturen allen Teilnehmern zu schaffen, gleich sechs Piloten landeten im Kiesbett. Nach einer langen Safety-Car-Phase fuhr Molnar vor Antoszweski und Wimmer die beste Zeit ein und sicherte sich wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. Auch am Sonntag trumpften die beiden Ungarn auf, Max Wimmer, der das erste Rennen auf Platz drei beendete, hatte im zweiten Rennen kein Glück: Nach einer Kollision mit Teampartner Haselsteiner musste er bereits nach der ersten Runde aufgeben. Nach vier von insgesamt sechs Rennwochenenden führt Jan Antoszewski in der Gesamtwertung vor Adam Langyel und Max Wimmer. Platz vier belegt momentan Bendegüz Molnar und Rookie Fabio Becvar konnte sich bisher auf Rang fünf vorarbeiten. Doch wie die Cup-Vergangenheit schon mehrfach bewiesen hat, kann sich noch alles ändern. Im September wird das tschechische Brünn zum Schauplatz des Rennspektakels, das diesjährige Finale wird vom 11. bis 13. Oktober auf dem Red Bull Ring ausgetragen. Way of Life 79

Prospekte