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Suzuki Way of Life Magazin Frühling 2021

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Interview Wir blicken

Interview Wir blicken optimistisch in die Zukunft Mitten in der Pandemie wurde der Pongauer Roland Pfeiffenberger zum Geschäftsführer und Präsidenten von SUZUKI AUSTRIA ernannt. Way of Life traf ihn zum Gespräch. Interview: Gerhard Kuntschik 28 Way of Life

Sie haben mit 1. Juli 2020 die Geschäftsführung und das Präsidentenamt von SUZUKI AUSTRIA übernommen – mitten in der Pandemie. Das war wohl nicht der einfachste Zeitpunkt … Ja, es war in schwierigen Zeiten, aber wie so oft im Leben kann man sich die Umstände nicht aussuchen. Sondern muss versuchen, das Beste daraus zu machen. Wie lang sind Sie schon mit Suzuki „liiert“? Ich begann bereits im Jahr 2000 für Suzuki tätig zu sein und habe bis 2010 in unterschiedlichen Abteilungen verschiedenste Aufgaben ausüben dürfen. Nach einer „Auszeit“ bei einem anderen Automobilhersteller kehrte ich 2015 wieder zu SUZUKI AUSTRIA zurück. Wie kann man sich die Ernennung zu einem Präsidenten vorstellen und welche Aufgaben hat man als solcher? Bis vor zwei Jahren hatten in Europa immer japanische Präsidenten den Vorsitz in den jeweiligen Ländern. Mein Vorgänger Helmut Pletzer war der erste nicht-japanische Präsident von SUZUKI AUSTRIA. Üblicherweise muss ein Kandidat für eine Bestellung zuerst zu einem Hearing nach Japan kommen, das war wegen der Corona-Beschränkungen in meinem Fall natürlich unmöglich. Das war für alle Beteiligten eine neue Situation mit vielen Video- und Telefonkonferenzen. Im Juni kam dann die Entscheidung zu Gunsten meiner Person, was für mich eine sehr große Ehre ist. Vom gelernten Kfz-Mechaniker zu einem von vier nicht-japanischen Präsidenten in Europa bestellt zu werden, ist schon eine besondere Auszeichnung. Die Aufgaben als Präsident sind in Österreich die eines gewerberechtlichen Geschäftsführers, seitens des japanischen Mutterkonzerns ist der Präsident jedoch einem Geschäftsführer übergeordnet. Welche Modelle können wir zukünftig von Suzuki erwarten? Unsere bekannten Topmodelle wie SWIFT, IGNIS, VITARA und SX4 S-CROSS bleiben weiterhin die Stütze bei Suzuki. Zusätzlich haben wir jetzt zwei neue Modelle, mit denen wir unseren Interessenten noch mehr Flexibilität bei der Auswahl ihres Suzukis bieten können: den geräumigen Familienkombi SWACE und das Topmodell in der SUV-Klasse, den ACROSS. Alle angeführten Suzuki Modelle besitzen ein modernes Hybridsystem vom 12-Volt-Mild-Hybrid bis zum leistungsstarken Plug-in Hybrid. Zur Freude vieler unserer Stammkunden können wir ab 2021 auch wieder eine Variante des Klassikers JIMNY anbieten. Im Zweiradbereich sind wir als aktueller MotoGP-Motorrad-Weltmeister auch sehr optimistisch und voller Vorfreude auf die neue HAYABUSA, die wir in Kürze in Österreich vorstellen. Im Auto-Motorsport ist der Suzuki Cup ja schon ein Dauerbrenner. Auch weiterhin? Ja, den anfänglich rein österreichischen Suzuki Swift Cup gibt es bereits seit 17 Jahren, und er wird mittlerweile als Swift Cup Europe international ausgetragen. Wir sind über dieses gemeinsame Engagement mit Max Zellhofer sehr froh. Wir hoffen, 2021 auch wieder Kunden zu den Rennen einladen zu können. SUZUKI AUSTRIA hat aber auch schon lang ein Herz für andere Sportler … Ja, wir unterstützen mit unseren Möglichkeiten vor allem viele Sportler in „Randsportarten“, die mit großem Ehrgeiz und sehr viel Aufwand ihren Sport ausüben, von Bob und Skeleton bis Behindertensport. Da stimmt die Chemie, das ist wie in einer großen Familie. Eine weitere große Herzensangelegenheit von uns ist das Engagement im Sozial- und Umweltbereich, von der Krebshilfe bis zur Aufforstung von Wäldern in Österreich (für jedes in Österreich verkaufte Fahrzeug wird seit 2020 in Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten ein Baum gepflanzt). Was macht der Suzuki-Präsident in seiner Freizeit? Die beiden Worte Familie und Sport beschreiben meine Freizeit am besten. Ich bin verheiratet und habe zwei geniale Kinder. Ich habe eine kleine Tochter mit dreieinhalb Jahren, die mich entsprechend auf Trab hält, mein großer Sohn wird 29 und hat selbst auch zwei Kinder. Ich bin sehr viel in der Natur und mache Sport, wenn möglich mit meiner Frau oder mit Freunden – Laufen, Radfahren und im Winter Tourengehen. Vor drei Jahren war ich mit Freunden in Tibet und bin mit dem Mountainbike zum Everest- Basislager auf über 5.000 Meter geradelt. Ich habe zwei Ultra-Trail-Marathons und den Stoneman bestritten, war mit Skiern am Großglockner und in einem Gletschersee auf 2.700 Meter baden. Zusammengefasst: Ich liebe das Leben mit all seinen Herausforderungen! Way of Life 29

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