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Way of Life Herbst 2014 | Ausgabe 9

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Way of Life Herbst 2014 | Ausgabe 9

AuTo-TEcHnik, LEicHT

AuTo-TEcHnik, LEicHT ERkLäRT GESCHwINDIGKEITSABHäNGIGE SERVoLENKUNG Während sich die konventionelle Servolenkung nach der Motordrehzahl richtet, werden die Unterstützungskräfte bei einer geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung von der Fahrgeschwindigkeit beeinflusst. Beim kizashi kommt ein elektronisches Servolenkungssystem (EPS-System) zum Einsatz. Das EPS-System besteht aus dem Servosteuermodul und der Lenkgetriebegehäuse-Baugruppe (mit Drehwinkelsensor, Drehmomentgeber und Servomotor). Der Servomotor ist ein bürstenloser Motor mit einer hohen Ausgangsleistung von über 80 Ampere. Bei niedrigen Geschwindigkeiten, etwa beim Rangieren, ist die Servo-Unterstützung am größten. Mit steigender Geschwindigkeit wird die Unterstützung verringert. Somit erhöht sich nicht nur die Fahrsicherheit, sondern auch der Fahrkomfort. Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung bietet ein direktes Lenkgefühl und verbessert bei steigender Geschwindigkeit das Feedback für den Fahrer. 54 Way of Life AUToMATISCH ABBLENDENDER RüCKSPIEGEL Beim automatisch abblendenden Innenrückspiegel sind zwei LDR-Sensoren verbaut: Einer ist im Spiegelgehäuse installiert und misst den Lichteinfall in den Spiegel, der zweite Sensor liegt auf der Rückseite des Spiegels und misst in Fahrtrichtung. Sobald die Sensoren eine gewisse Lichtdifferenz zwischen Vorder- und Rückseite feststellen (z.B. durch einen Scheinwerfer eines nachfolgenden Fahrzeugs), wird eine Spannung an eine Folie angelegt, die sich zwischen der eigentlichen Spiegelfolie und dem Deckglas befindet. Diese Folie ist wie bei einer Digitaluhr mit einem Flüssigkristall gefüllt, der sich durch die elektrische Spannung in der Folie stufenlos neu anordnet, wodurch der Spiegel abgedunkelt wird (elektrochromes Glas). Der Spiegel ist immer auf Abblendautomatik eingestellt, wenn sich der Start-Button in der „on“-Position befindet. Die grüne Kontrollleuchte weist darauf hin, dass die Spiegel-Abblendautomatik aktiv ist. nimmt die Lichtdifferenz wieder ab oder legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein, so blendet der Spiegel automatisch wieder auf.

MoToRRAD-TEcHnik, LEicHT ERkLäRT Mit voller Kraft in die Eisen Bevor Suzuki 1997 in der GSF1200 Bandit erstmals ein ABS System verbaute, glich eine Vollbremsung auf rutschigem Untergrund meist einem Glücksspiel. Wer jemals auf einem Motorrad gesessen ist, wird sich nicht darüber wundern, dass ein blockierendes Vorderrad zu den häufigsten unfallursachen zählt. Doch wie funktioniert dieser eingebaute Schutzengel für Biker eigentlich? Das Antiblockiersystem beim Motorrad verhindert nicht nur ein Blockieren der Räder beim Bremsen, sondern gewährleistet auch mehr Kontrolle beim Bremsen, indem es die Radgeschwindigkeit so steuert, dass die Reibung zwischen den Reifen und der Fahrbahnoberfläche maximiert wird. Wenn die Räder blockieren, kann das Motorrad nicht mehr gelenkt werden und es kann zum Sturz kommen. Auf einer rutschigen Fahrbahn mit niedrigem Reibungskoeffizienten, wie zum Beispiel auf nassen oder mit Kies bedeckten Straßen, ist die Bestimmung des richtigen Brems-Wirkungsgrads auch für einen geübten Fahrer sehr schwierig. Das ABS überwacht deshalb die Radgeschwindigkeit und steuert die Bremskraft effizient, auch auf rutschigen Fahrbahnen und bei Notbremsungen. So kann der Bremsweg mit ABS im Notfall lebensrettend kürzer ausfallen. Bei einem Test auf nasser Strecke mit Tempo 100 wurde mit ABS ein durchschnittlicher Bremsweg von 44,5 Metern gemessen. Ohne ABS kamen die Bremstester erst nach durchschnittlich 57 Metern zum Stehen. Auf der Straße bedeutet der Unterschied von 12,5 Metern, dass ein Motorrad noch mit 50 Stundenkilometern an jenem Punkt unterwegs ist, an dem das Bike mit ABS bereits steht. Reibwert als wichtigster Partner des bikers Um die Betriebsweise des ABS zu verstehen, ist es hilfreich, den Bewegungsablauf des Motorrads selbst sowie der Räder beim Bremsen zu verstehen: Bei konstanter Fahrgeschwindigkeit entspricht die Radgeschwindigkeit der Fahrtgeschwindigkeit. Durch Betätigen der Bremsen wird ein Bremsmoment ausgeübt, das die Radgeschwindigkeit vermindert, sodass sich ein Unterschied zwischen der Radgeschwindigkeit und der Fahrgeschwindigkeit ergibt. Das verursacht Schlupf zwischen Reifen und Fahrbahnoberfläche und das Motorrad wird unlenkbar. Da die Seitenkraft durch das Bremsen reduziert wird, führt plötzliches Bremsen außerdem zu einer Abnahme der Stützkraft an den Seiten des Motorrads, was die Fahrstabilität beeinträchtigt. Eine Frage der Tausendstel Die richtige Bremskraft wird durch eine gezielte Regelung des Bremsflüssigkeitsdrucks bereitgestellt. Da der Mensch diese Einstellung nicht schnell und genau genug vornehmen kann, nimmt das ABS diese Einstellungen automatisch vor, indem es elektrische und hydraulische Technologien kombiniert. Das ABS-System besteht im Wesentlichen aus drei Bauteilen: Der Radgeschwindigkeitssensor misst die Radgeschwindigkeit, das ABS-Steuergerät berechnet auf Grundlage des gemessenen Werts den Signaleingang vom Vorder- und Hinterrad. Der Geschwindigkeitssensor überwacht die Schlupfbedingungen der Räder und sendet gleichzeitig Steuersignale zur Hydraulikeinheit. Während das ABS Bremsvorgänge steuert, laufen die entsprechenden Rechenvorgänge zusätzlich zu Selbstdiagnose- und Ausfallsicherheitsprozessen im ABS-Steuergerät ab. Die ABS-Steuerung selbst wird zyklisch alle Zehntausendstel- Sekunden durchgeführt. wie Sicherheit Way of Life 55

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