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Suzuki Way of Life Magazin Frühling 2017

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Das Suzuki Family Magazin für Lifestyle und Mobilität.

RATGEBER: DIY – DO IT

RATGEBER: DIY – DO IT YOURSELF! KANN JA JEDER! Den jährlichen Frühlingscheck oder den von Zeit zu Zeit notwendigen Ölwechsel überlässt man lieber dem Profi. Für unsere DIY-Tipps brauchen Sie hingegen kein Werkstatt-Wissen. Wir verraten, wie Sie selbst Reifendruck, Profiltiefe, Ölstand und Scheinwerfer überprüfen, und zeigen Ihnen, dass Starthilfe geben eigentlich ganz einfach ist. AUFGEPUMPT UND ABGEFAHREN: REIFENDRUCK PRÜFEN Die Überprüfung des Reifendrucks ist ein monatliches Muss an der Tankstelle. Dort werden stationäre oder mobile Druckmessgeräte zur Verfügung gestellt. In der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs finden Sie die Werte für den optimalen Reifendruck. Drehen Sie das Reifenventil ab und setzen Sie das Messgerät auf. Nun können Sie den Druck ablesen und – falls erforderlich – Luft nachfüllen oder ablassen. Ist der Optimalwert erreicht, entfernen Sie das Gerät und schrauben den Ventildeckel wieder auf. Kontrollieren Sie alle vier Reifen und vergessen Sie den Ersatzreifen nicht! Die Profiltiefe Ihrer Reifen prüfen Sie mithilfe einer Ein-Euro- Münze. Stecken Sie die Münze einfach in das Reifenprofil und achten Sie auf den goldenen Rand, der genau drei Millimeter breit ist. Ist dieser nicht zu sehen, ist Ihr Profil in Ordnung. Falls der Rand sichtbar wird, ist es höchste Zeit für neue Reifen. TIPP Prüfen Sie den Reifendruck nur am kalten Fahrzeug. Bei Hitze dehnen sich die Reifen aus und das Ergebnis wird verfälscht. Die Mindestprofiltiefe für Winterreifen beträgt 4 mm – der Münztrick funktioniert also nur bei Sommerbereifung. 44 Way of Life

RATGEBER: DIY – DO IT YOURSELF! BLENDEND: SCHEINWERFER TESTEN Diesen Check können Sie immer durchführen, wenn es dunkel ist. Stellen Sie Ihr Fahrzeug ein bis zwei Meter vor einer senkrechten Fläche (Schaufenster, Wand, Garagentor) ab. Schalten Sie die Scheinwerfer ein und prüfen Sie, ob die Lichtflächen gleich groß und gleich hell sind. Testen Sie auch die Leuchtweitenregulierung und betätigen Sie das Regulierungsrädchen. Die Lichtkegel müssen sich gleichmäßig nach oben bzw. nach unten bewegen. Keine Sorge bei beschlagenen Scheinwerfern! Wenn kein Defekt vorliegt, werden sie durch die Lampenhitze nach kurzer Zeit wieder klar. TIPP FLÜSSIG: ÖLSTAND KONTROLLIEREN Bringen Sie Ihren Motor nicht unnötig in Gefahr und achten Sie auf ausreichend Motoröl. Überprüfen ist ganz leicht: Fahren Sie Ihr Auto mindestens zehn Kilometer weit, stellen Sie es auf einer ebenen Fläche ab und warten Sie einige Minuten. Öffnen Sie nun die Motorhaube und entnehmen Sie den Ölmessstab. Ziehen Sie den Stab heraus und reinigen Sie ihn mit einem Papiertuch. Führen Sie den sauberen Messstab bis zum Anschlag in die Messöffnung ein und ziehen Sie ihn wieder heraus. Die Markierungen Min und Max zeigen Ihnen, ob der Ölstand optimal, zu hoch oder zu niedrig ist. ANSTECKEND: STARTHILFE GEBEN Ein zweites Fahrzeug und ein Starthilfekabel – mehr brauchen Sie nicht, um Starthilfe zu geben. In diesen drei Schritten laden Sie eine entleerte Autobatterie wieder auf: Achten Sie darauf, dass beide Autos dieselbe Nennspannung haben und sich nicht berühren! TIPP Öffnen Sie die Motorhaube und verbinden Sie das rote Kabel mit dem Pluspol der entladenen Batterie sowie dem Pluspol der Starthilfebatterie. Mit dem schwarzen Kabel verbinden Sie die Starthilfebatterie mit einem unlackierten Metallteil im Empfängerfahrzeug. Starten Sie zuerst das Spenderfahrzeug und dann das Empfängerfahrzeug. Am besten klappt die Starthilfe, wenn Sie im Empfängerauto zusätzlich einen starken Stromverbraucher wie die Heckscheibenheizung einschalten. Lassen Sie die beiden Autos bis zu 15 Minuten laufen. Stellen Sie das Spenderfahrzeug ab und entfernen Sie die Kabel in umgekehrter Reihenfolge (erst schwarz, dann rot). Anschließend sollten Sie das Empfängerfahrzeug unbedingt eine Zeit lang durchgehend fahren – so lädt sich die Batterie wieder auf. Way of Life 45

Prospekte

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Way of Life Frühling 2016 | Ausgabe 12
Way of Life Herbst 2015 | Ausgabe 11
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